E-Mail-Spam – Der Kampf gegen den Müll

28. Juli 2015 | Von | Kategorie: Sonstiges

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Jeder kennt es, und jeder hat sicher schon mal eine Müllnachricht erhalten. Auch wenn die meisten Freemailanbieter (gmx.de, web.de usw.) stets versuchen Spam unter Kontrolle zu bringen.. schaffen tut es nur keiner 100%ig! Man fragt sich vielleicht, warum überhaupt Spammails im Postfach ankommen. Ganz einfach! Jeder EMailanbieter hat die Verpflichtung, jede EMail an das zuständige EMail-Konto weiterzuleiten. Zumindest habe ich diese Info von jedem meiner vielen Webhoster/Serveranbieter bekommen. (vllt. kann ja jemand die entsprechende Quelle (TMG?) liefern) Wenn man jedoch keine Möglichkeit hat, seine Spammails irgendwie in den Einstellungen des EMail-Accounts zu markieren, dann gibt es verschiedene Schutzprogramme, die einem die Spams zumindest aus dem Posteingang fern hält.

Ich benutze seit Jahren Microsoft Outlook 2000/2003/2007, und natürlich bekomme ich auch Spam. Fakt ist aber, dass Microsoft Outllok 2007 eine ganz starke Erkennung in punkto Spam hat. Keine einzige Spam-EMail wurde bisher in meinen Posteingang gespeichert. Die wanderten alle gleich in den Junk-E-Mail-Ordner. Natürlich kam es mal vor, dass auch eine Nicht-Spam-Mail in den Junkordner verschwunden sind, aber das ist bei mir ein Verhältnis von 1000:1. Ich habe bei Micorosoft Outlook Express, Microsoft Windows Mail und MS Outlook 2003 mal 2 Programme ausprobiert, um einfach mal zu schauen, was die Programme tatsächlich leisten. Leider musste ich feststellen, dass die kostenpflichtige Ausgabe von Spamfighter nicht wirklich den Erfolg gebracht, als es die Software versprochen hat. Daraufhin wechselte ich die Spamfighterversion (Freeware für den privaten Gebrauch). Als kostenlose Fassung ist dieses Programm wirklich gut und zu empfehlen. Es hat ( ich habe die Software von Spamfighter testweise auf verschiedenen Systemen installiert (Familie und Freunde), da ich bei mir ab und an Ladeprobleme mit den EMail-Clients bekommen habe) wie versprochen funktioniert! Die Installation war super einfach, es bindet sich automatisch in die gängisten EMail-Clients ein, man hat mehrere Möglichkeiten mit den Spammails umzugehen…. was braucht man mehr. Spamihilator ist ebenso einfach wie effizient in der Freewareabteilung, wobei ich dieses Programm nicht ausführlich getestet habe.

Ganz besonders wichtig ist aber, dass man auf Spam-EMails nicht reagiert. Für den Versender machen diese vermeintlichen Angebote nur dann einen Sinn, wenn darauf auch reagiert wird.

Ich wollte aber versuchen mich 1. von den Freemail-Anbietern zu lösen, weil ich 2. diese blöde Hauswerbung immer bekommen habe. Gerade bei Google-Mail ist mir aufgefallen, dass die Empfängeradressen gar nicht mit meiner EMailadresse übereinstimmten. Google-Mail hat wohl irgendwo (AGB?) mal geschrieben, dass die sich für die falschen E-Mails entschuldigen, jedoch diese E-Mails zu stellen müssen… Dabei ist der Empfänger ein anderer. Naja dachte ich, was für Möglichkeiten hat man denn sonst noch, wenn man keinen Bock auf irgendwelche Freemail-Anbieter hat, und man eigentlich gar nicht weiß, wer da alles mitlesen kann. Ergo: Es gab daher nur eine wirkliche Alternative. Eigene EMail-Domain!

Alle großen Webhoster, Domain-Provider und Serveranbieter stellen sogenannte EMail-Domains als Paket bereit. Die Kosten sind im Verhältnis und Nutzen echt gering! Man hat sehr viele Möglichkeiten, was vor oder hinter dem @ stehen soll (bspw. vorname@nachname.de oder kontakt@vorname-nachname.de). Mehr Möglichkeiten in den Funktionen => Spamkonfigurationen, Mailinglisten, usw.! Und man hat die Möglichkeit, und von dieser Methode bin ich sehr beeindruckt, dass man eine Catchall-EMail-Adresse anlegen kann. Natürlich muss man hier sehr vorsichtig agieren, denn sonst bekommt man eine ganze Menge an Spam.

Was bedeutet Catch-All?
Catch-All E-Mail bedeutet, dass ich 1. eine Internetadresse / Domain habe. 2. habe ich die Möglichkeit unter einer bestimmten Adresse (man sollte sehr genau aufpassen, wo man diese CatchAll Adressen verwendet) ein Sternchen zu setzen, also *@nachname.de. Das bedeutet, dass alles was jetzt – egal was vor dem @ steht – an EMails auflaufen, alle empfangenen EMails auf die eine *@nachname.de geleitet wird. Die Gefahr ist also, dass gerade Spamattacken diese Lücken ohne Rücksicht auf Verluste ausnutzen können. Denn wer einen Google-Account besitzt, ist vielleicht schon mal über eine Spammail, die fast identisch zu der eigenen ausschaut, gestolpert. Ich habe für mich erkannt, dass die Sicherheitslücke doch gefährliche Risiken verbirgt, und ich daher eine Sammeladresse (ähnlich CatchAll) eingerichtet habe.

Aus *@nachname.de habe ich einfach postmaster@nachname.de gemacht, und wenn ich mich jetzt irgendwo registriere, richte ich eine Forward (Weiterleitungs-Emailadresse) Adresse ein. Beispiel bei eBay: Mein Haupt POP3 Account lautet: postmaster@nachname.de aber meine EMailadresse bei eBay lautet: ebay@nachname.de

Ich hoffe ihr versteht den Hintergrund, denn es ist nicht ganz leicht die Vor- und Nachteile schriftlich festzuhalten:)

Weitere Fragen oder Anmerkungen können gerne per Kommentar hinterlassen werden. Würde mich sehr freuen, wenn jemand mit diesen Tipps und Erfahrungen was anfangen kann.

Sven Schlieter
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Ich bin ein Überzeugungstäter mit vielen Ideen und hier möchte anderen Menschen mit meinen Artikel helfen.
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